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Das kleinste Musikinstrumentenmuseum der Welt

 
 
Das kleinste
Musikinstrumenten-
Museum der Welt

Herr Teuschler
Hohe Straße 9
D-08539 Rosenbach/Vogtl.
Ortsteil Mehltheuer
Tel. 037431/4159
1997 - 2012
15 Jahre Musikinstrumentenmuseum Mehltheuer

Museale Kostbarkeiten im kleinsten Musikinstrumentenmuseum der Welt
Das Nachtwächterhorn
Die „Horn-Dreher“ ist ein noch nicht lang bekannte Wissenschaft, erst 1617 in Nürnberg „zu einem freyen Handwerk geworden“, schreibt Christoff Weigel 1698. Erzeugt sie vielfältig verwendbare „Wald und Jägerhörner“. Es war jedoch schon ein alter Gebrauch auf den Hörnern des Rind-Viehes, sonderlich aber der Büffel-Ochsen zu blasen, und wollen einige, dass der Gebrauch derselben älter seye, als der von Metall gemachten Trompeten. In unserer Musikinstrumentenausstellung befinden sich ein Nachtwächterhorn aus dem Jahre 1896 und ein Jägerhorn, ca. 70 cm lang, das vor 350 Jahren in Tharandt bei Dresden einen Besitzer hatte.

PS.: Nachtwächter gibt es genügend,
nur die Hörner sind sehr selten.

Der letzte Eintrag im Gästebuch 2011
28.12.11
Wir danken für die tolle Führung und die vielfältigen, interessanten Anregungen. Schön, dass diese lehrreiche Sammlung für unsere Kinder erhalten bleibt. Wir sind begeistert und wünschen weiterhin viel Spaß!
Eric, Dana Schaller + Fhl.

Das Museum ist täglich von „früh bis
abends“ geöffnet

1997 - 2012
15 Jahre Musikinstrumentenmuseum Mehltheuer

Museale Kostbarkeiten im kleinsten Musikinstrumentenmuseum der Welt
Das von Laurens Hammond (1895 – 1973), Chicago, von 1935 an produzierte Instrument wurde zunächst vielfach in Kirchen, später auch in Sälen, für die Unterhaltungsmusik und als Heimorgel verwendet. In unserem Kleinod befindet sich ein
original Hammondkeyboard, dieses seltene Instrument gibt es nur einmal in Europa.
Herr Hans Jürgen Schulz aus Plauen sponserte für unser Museum eine GTRChord-Orgel, die 1950 in Amerika gefertigt wurde, dass ist eine Rarität.
Die Chronik der Musikelektronik im vogtländischen Musikwinkel ist auch im Museum ausgestellt!
1955 – Die Entwicklung der elektronischen Tasteninstrumente in der damaligen DDR beginnt mit dem Bau einer Kino-Orgel für das neueröffnete Lichtspieltheater „Capitol“ in Plauen durch den Volkseigenen Betrieb Elektronik, später VEB Elgawa in Plauen.
1964 – Die Kleinorgel „Matador“ von der Firma F.A. Böhm KG, Klingenthal wird zur Leipziger Herbstmesse vorgestellt. Es handelt sich hier um ein Instrument auf Transistorbasis. In der Ausstellung befindet sich so eine Orgel von Fernandos Plauen, die auch im Waldhaus Mehltheuer zum Tanz auf spielten.
Die Fertigung der elektronischen Tasteninstrumente wird per 31.12.1990 in den Staatsbetrieb „VEB Klingenthaler Harmonikawerke“ eingestellt.

THE PRINCE OF HAMMOND verewigte sich im Gästebuch:
Nach dieser individuellen und fachkundigen Führung durch die Jahrhunderte des Musikinstrumentenbaues weis man erst zu würdigen, welche Kleinode hier zu sehen und
hören sind. Die Grammophone haben mich jetzt endgültig in Weihnachtsstimmung geführt- ich bin hingerissen! Schön, dass es Menschen wie Herrn Teuschler gibt, die solche Kostbarkeiten der Zukunft bewahren!
Ich wünsche weiterhin viel Sammelglück und Freude!
Ihr Michael Maier-Falkenstein
ULM / DONAU

Das Museum ist täglich von „früh bis abends“ geöffnet.
Um eine kurze telefonische Anmeldung unter 037431 / 4159 wird gebeten.
Historische Musikinstrumenten Ausstellung
08539 Mehltheuer, Hohestraße 9.
 

Museums - Information
Wir müssen die Vergangenheit kennen, um die Gegenwart zu verstehen und die Zukunft gestalten zu können. Im kleinsten Musikinstrumenten-Museum der Welt wird ab sofort bei der einstündigen Museumsführung die Entwicklung der mechanischen Musikinstrumente und Tonträger mit Musikbeispielen eingebaut.
Kaum ein normales Musikinstrument entging im Laufe der Entwicklung dem Versuch, mechanisch bespielt zu werden. Der Genfer Antonie Favre erfand 1796 den Kamm für
Musikdosen. Nostalgische Melodien erklingen u.a. aus dem 1902 in Ganstadt gebauten drehbaren Tannenbaumständer. Dem Phonographen, den man in Deutschland ursprünglich Sprechmaschine, später Grammophon nannte und heute als Plattenspieler bezeichnet erfand 1878 Thomas Edison. Aus diesen originalen Phonographen kann man noch Töne entlocken.
Die Drehorgel entstand Anfang des 18. Jahrhunderts. Zuerst war sie ein schmuckloser Holzkasten, der an einem Lederriemen über die Schulter getragen wurde oder auf einen hölzernen Fuß stand. Seit Mitte des 19. Jahrhunderts gibt es den heute noch üblichen Typ auf Rädern. Die Gäste werden mit einer original Cocchi, Bacigalup & Graffigna
Drehorgel verwöhnt. Diese Firma beschäftigte über 100 Mitarbeiter in den charakteristischen Fabrikgebäuden dieser Zeit neben den sehr belebten Stadtbahnhof Schönhauser Allee in Berlin.
Der aus Deutschland stammende Emil Berliner erfand im Jahre 1897 das Plattenmaterial, das aus Harzen, Erden, Faserstoffen bestand. Emil erbaute im Jahre 1888 den ersten Plattenappart.
Im Museum sind verschiedene Grammophone ausgestellt und spielbereit vom Zonnophon bis zum tragbaren Koffergrammophon.
Die Lochscheiben - Spieldosen mit diesem Prinzip der Tonsteuerung wurden in den 1880 Jahren von Paul Lochmann, Leipzig, erfunden. Die verschiedenen Polyphonspieldosen sind sehr klangkräftig und laden die Gäste zum Mitsingen gerne ein.
Natürlich sind im Bestand auch Vinylschallplatten die sich am 21. Juni 1948 zum ersten Mal auf den Plattenteller mit 33 Umdrehungen pro Minute drehten.
Gerade im Zeitalter der Computer ist es aufregend zu sehen wie ein Walkman vor 1929 funktionierte.

Karl-Heinz Teuschler  (Mehltheurer Anzeiger - November 2010)

In ländlicher Idylle gelegen, können Sie das 32 m2 kleinste Musikinstrumentenmuseum der Welt besichtigen. Das Museum beherbergt über 270 historische Instrumente. Das älteste Musikinstrument ist ein Jagdhorn aus dem Jahre 1662. Während der einstündigen Führung können Sie auch die Schauwerkstätte bewundern in der Zupf, Streich- und Zungeninstrumente hergestellt werden können. Unter den sehr vielen Besonderheiten der Ausstellung befindet sich auch ein Original Edison-Phonograph, ein Walkmann aus dem Jahre 1931, der erste Kopfhörer und sehr viele andere Seltenheiten. Wer sich für die Entwicklung der Trompete ab dem 12. Jahrhundert interessiert wird nicht enttäuscht werden.
Zu erwähnen sind ebenfalls historische Musikliteratur, Poster und Requisiten, die dieses liebevoll eingerichtete Museum schmücken.
6 verschiedene Fernsehteams, der Rundfunk und über 60 Printmedien berichteten bereits über das Kleinod in Mehltheuer. Besucher aus über 15 verschiedenen Ländern verewigten sich begeistert im Gästebuch des im Guinness Buch eingetragenen Museums.

Musikhaus Arthur Teuschler – Geschäftsjubiläum
75 Jahre mit angeschlossenem Musikinstrumentenmuseum
12 Jahre Musikinstrumentenmuseum Mehltheuer

Gerade im Zeitalter der Computer ist es aufregend zu sehen, wie eine Gitarre entsteht, ein Akkordeon gebaut wird oder wie Musik aus einem Wunderschönen Trichtergrammophon zu hören ist. Beeindruckend, mit wie viel Liebe über Jahre hinweg Stück für Stück zusammengetragen wurde. Über 350 verschiedene Musikinstrumente verschiedener Arten und aus verschiedenen Zeiten mit entsprechender Zuordnung und Hinweisen funktionstüchtiger Klangkörper mit altbekannten Melodien präsentiert das kleinste Musikinstrumentenmuseum der Welt.
Die eindrucksvolle Sammlung von historischen Zungeninstrumenten zeigt die Vielfalt dieser Instrumentengruppe. In dieser wird der Klang durch so genannte selbst erregte durchschlagende Zunge aus Messing oder Stahl erzeugt.
Die Entwicklung der Trompete ab dem 12. Jhd. ist genauso zu bestaunen, wie die Kostbarkeiten aus verschiedenen Ländern. Die neueste Rarität ist eine Drachenflöte aus China, die seit Weihnachten 2008 dieses niedliche Museum beherbergt.
Zu betrachten sind ebenfalls historische Musikliteratur, UFA-Filmprogramme, Poster, viele Fotos und Requisiten von vogtländischen Musikern und Folkloregruppen.
Viele Musikinstrumente wurden und werden im Vogtland hergestellt. Sie sind Zeitzeugen der wirtschaftlichen Entwicklung unserer Region.
An der Führung durch die klingende Welt nahmen bereits Gäste aus ganz Deutschland, aus 18 anderen Ländern, 6 verschiedene Fernsehteams, des Rundfunks, der Presse und der Deutschen Presseagentur teil.
Die Familie Teuschler möchte sich recht herzlich bedanken für die Leihgaben und Schenkungen für die Ausstellung, für die Unterstützung bei verschiedenen Veranstaltungen, bei den Ortszeitungen der Orte des „Vogtländischen Mühlenviertels“ und dem FVV Rosenbach/ Vogtl. e.V. Frau Heike Preuß.

Musikinstrumentenbauer Karl-Heinz Teuschler,
Hohe Straße 9, 08539 Mehltheuer, 037431/ 4159
 

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