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Verwaltungsverband, Bernsgrüner Str. 18
Gemeinde Rosenbach/Vogtl., Bernsgrüner Str. 18

Wegweiser


 

Die Gemeinde Rosenbach/Vogtl. entstand zum 01.01.2011 aus dem Verwaltungsverband Rosenbach und seinen Mitgliedsgemeinden Leubnitz, Mehltheuer und Syrau. Er war einer von ehemals drei Verwaltungsverbänden im Vogtlandkreis (Sachsen - Regierungspräsidium Chemnitz) und wurde bereits am 28.11.1991 gegründet.
Die Gemeinde Rosenbach/Vogtl. in der Region Vogtländisches Mühlenviertel besteht aus den drei Ortschaften:

Wegweiser

Die abwechslungsreiche Landschaft gestattet den Besuchern bei einer günstigen Verkehrsanbindung einen ruhigen Aufenthalt zum Entspannen. Hier kann man vielfältigen an die Natur gebundenen Interessen nachgehen, da sich die Gemeinde mit ihren ausgedehnten Fluren und Waldungen sowohl zu Fuß als auch mit dem Rad bequem erschließen lässt. Besuchen Sie die kleinste Talsperre Europas in Oberpirk, das kleinste Musikinstrumentenmuseum der Welt (Guinnes-Buch 2001) in Mehltheuer und folgen Sie dem MüllerburschenWeg durch die reizvolle Landschaft des Vogtländischen Mühlenviertels zu den heute noch erhalten gebliebenen Mühlen und Gaststätten.
Feiern Sie mit uns bei Festen und Veranstaltungen in der Region.
Weitere Informationen erhalten Sie beim Fremdenverkehrsverein Rosenbach/ Vogtland e.V.

     

Ortsporträt Mehltheuer

Mehltheuer ist die Zentralgemeinde von früher sechs kleinen eigenständigen Gemeinden mit einer unterschiedlichen geschichtlichen Ent-wicklung. Die Gemeinde liegt fast am westlichen Rand des Freistaates Sachsen und weist auch eine Grenzberührung mit dem Freistaat Thüringen zur Gemeinde Bernsgrün (Vogtländisches Oberland / Landkreis Greiz) im Norden auf. Weiter wird es von den Städten Pausa und Mühltroff im Norden und Westen sowie von den Gemeinden Leubnitz und Syrau im Süden und Osten umschlossen. Gemeinsam mit diesen Orten bildet sie die touristische Region „Vogtländisches Mühlenviertel

Wir befinden uns landschaftlich im westlichen Vogtland in Höhenlagen zwischen 450 und 530 m. Im Gemeindebezirk befinden sich größere Waldbestände. Die hügelige Landschaft bietet Anreize zu kleineren und größeren Spaziergängen in der Natur sowie auch zu ausgedehnten Wanderungen zu den Sehenswürdigkeiten der Umgebung in einem umfangreichen Wanderwegenetz.

Betrachtet man die heutige Gemeinde als Einheit, so ist festzustellen, dass der wesentliche Teil in der Vorzeit zunächst zum Kirchspiel Leubnitz gehörte (Ausnahme war lediglich Unterpirk zu Pausa) und zwischen den Ortsgründungen und dem 18. Jahrhundert zahlreiche Wechsel als Lehnsherren durchlief. Seitdem 1506 das Erbbuch für das Amt Plauen angelegt wurde sind die jeweiligen Wechsel akribisch festgehalten worden. Das waldreiche Gebiet um die Orte bedurfte einer strengen Ordnung, die mit der Schaffung der Holzordnung 1595 einen rechtlichen Rahmen erhielt. Die „Feuer-Ordnung Ihrer Chur-Fürstlichen Durchlaucht zu Sachßen“ von 1775 führte bereits kurze Zeit später zur Bildung von Spritzenvereinen aus denen sich die heutigen freiwilligen Feuerwehren in den Ortsteilen entwickelten. Die Landgemeinde-Ordnung von 1838 führte im folgenden Jahr zur politischen Selbstständigkeit der Orte, in denen erste Wahlen für die Gemeinderäte nach dem damaligen 4-Klassen-Wahlrecht stattfanden. Bis in die Mitte des 19. Jahrhunderts erfolgte der Schulunterricht für die Orte (außer für Unterpirk in Pausa) in Leubnitz.

Geschichtlich ist überliefert, dass bis in das 19. Jahrhundert hinein nur im Winter ein Schulunterricht stattfand, der von den jeweiligen Dorfkatecheten abgehalten wurde und sich lange nur auf Religion, Lesen und Schreiben bezog. Die Ursache dafür war wohl, dass die Lehrer im Sommerhalbjahr ihren eigentlichen Berufen nachgingen und die Kinder zur gleichen Zeit zu Arbeiten in ihren Familien herangezogen wurden. Erst mit dem Erlass eines Gesetzes zum Elementarschulwesen im Jahre 1835 begann sich die Situation gravierend zu ändern. In Kornbach (für Schönberg) und in Oberpirk (für Drochaus, Mehltheuer und Oberpirk) wurden 1841 und 1843 Schulen eingeweiht, die den Kindern die Schulwege erheblich verkürzten. 1974 wurden die Orte Drochaus, Fasendorf, Oberpirk und Unterpirk in die Gemeinde Mehltheuer eingegliedert, Schönberg folgte 1999, so dass die Gemeinde nun etwa eine Einwohnerstärke von 1500 Personen aufweist. Seit 1993 befindet sich der Sitz des mit den Nachbargemeinden Leubnitz und Syrau gebildeten Verwaltungsverbandes „Rosenbach“ ebenfalls in Mehltheuer.
 

 
Straße nach Schneckengrün

 Straße nach Schneckengrün Postkarte mit Mehltheuer, Schönberg, Unterpirk, Drochaus, Fasendorf und Oberpirk
 

Wandervorschläge:

Durch das gesamte Gemeindegebiet führt einer der längsten Fernwanderwege Europas. Er verbindet Eisenach und Budapest und ist auf der gesamten Strecke mit dem gleichen Symbol gekennzeichnet. Unsere Besucher haben die Möglichkeit, den Abschnitt zwischen Mühltroff und Syrau zu erwandern, wobei Pausen an der Schutzhütte Elmhübel und in der Gaststätte „Zum Holzfäller“ in Mehltheuer eingelegt werden könnten.
www.echt-vogtland.de/wander/eb/ebstart.html     www.weitwanderungen.de/E3 Fernwanderweg.htm
www.fernwege.de/d/eb/thueringen/011/skizze/

Syrauer Windmühlenweg:

Start und Ziel ist der Parkplatz Grenzweg in Mehltheuer. Von dort führt der Weg zur Gaststätte „Klein Amerika“, die bereits im Thüringischen Vogtland liegt. Weiter geht es auf der Birkenallee zur Syrauer Windmühle, danach die Fröbersgrüner Straße entlang ins Dorfzentrum von Syrau. Dort besteht die Möglichkeit zum Besuch der einzigen Schauhöhle Sachsens der Drachenhöhle. Durch Syrau hindurch wandert man in den Mehltheurer Forst. An der Hohen Straße in Mehltheuer lohnt sich ein Besuch des Kleinsten Musikinstrumentenmuseums der Welt. Am Sportplatz lässt es sich in der Gaststätte „Zum Holzfäller“ gut Rast einlegen, bevor man dann am Parkplatz Grenzweg das Ziel wieder erreicht.

MüllerburschenWeg:

Im Gebiet des heutigen „Vogtländischen Mühlenviertels“ standen einst viele Mühlen, hauptsächlich Wassermühlen, aber auch einige Windmühlen. Die Wassermühlen nutzten größtenteils die Wasserkraft der Flüsse Weida, Wisenta und des Rosenbachs. Urkundlich lässt sich das Müllergewerbe bis ins frühe Mittelalter zurückverfolgen. Der MüllerburschenWeg führt auf ca. 54 km durch die reizvolle Landschaft des „Vogtländischen Mühlenviertels“ zu den heute noch erhalten gebliebenen Mühlen und zu den historischen Spuren eines einst so regen Gewerbes in dieser Region der Müllerei. Den Beginn der Wanderoute kann jeder Wanderer selbst auswählen. Der Weg führt zum größten Teil auf den markierten Wanderwegen des „Vogtländischen Mühlenviertels“ entlang.
Eine detaillierte Wegbeschreibung finden Sie auf dem in den Touristinformationen ausliegenden Faltblatt und unter www.muehlenviertel-vogtland.de
Weitere Informationen zur Gestaltung Ihres Aufenthaltes und Unterkunftsmöglichkeiten erhalten Sie in der:
Geschäftsstelle „Vogtländisches Mühlenviertel“
Am Park 1
08539 Rosenbach/Vogtland Ortsteil Leubnitz
www.muehlenviertel-vogtland.de
info@muehlenviertel-vogtland.de
Tel/Fax: 03 74 31/8 62 00


 
Weitere Informationen zum Vogtland erhalten Sie:
Tourismusverband Vogtland e.V.
Gältzschtalstr. 16
08209 Auerbach
www.vogtlandtourist.de
info@vogtlandtourist.de
Tel.: 03744/ 188860
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